Dienstag, 21. Oktober 2014

Webasto Standheizung Thermo Top Evo 4 im New Beetle

Als unsere MES-DEA RM4 sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat und uns MES-DEA/Cebi nur eine neue E-Wasserheizung anbieten konnte, die wieder um die 500,- Euro kosten sollte.

Das war für mich das Startsignal nach einer Alternative zu schauen, da der Winter vor der Tür steht.
Nach langem hin und her habe ich mich für eine Standheizung entschieden.
Nach etwas Recherche gab es nur noch die Wahl zwischen Eberspächer und Webasto.

Letztendlich habe ich mich für die Webasto Thermo Top Evo 4 entschieden.
Da im E-Beetle weder ein Kühlwasserkreislauf, noch ein Benzintank vorhanden war, musste ich mir hier etwas überlegen.
Es ist eine Halterung geworden, die hinter dem Stoßfänger sitzt, wo zuvor einmal der Kühler gesessen hat.
Die Heizung selbst hat ihren Platz an der Spritzwand gefunden.

Das Standardhandbuch gibt leider nur das nötigste an, denke das hängt mit den "Webasto zertifizierten Händlern und Monteuren" zusammen.
Anscheinend möchte man vermeiden, dass jemand sich die Heizung allein einbaut.

Dazu kommt, dass ich kaum Unterlagen für den Einbau einer Evo 4 in einen New Beetle finden konnte.

Nach etwas grübeln und probieren habe ich es letztendlich hinbekommen und am Sonntag wurde der E-Beetle das erste Mal mit Benzin beheizt.
Innerhalb von ein paar Minuten war der gesamte Innenraum warm ... schööööön :-)

Wo Licht ist ist auch Schatten. Es zeigte sich, dass der verklebte Heißwasseranschluss undicht war und sich letztendlich komplett vom Tank löste.
Nachdem ich erstmal ratlos überlegte, warum der benutzte "Superkleber" JB Weld nicht gehalten hat, dachte ich das Mischverhältnis evtl. nicht eingehalten zu haben.
Es stellte sich heraus, dass es am Material des Tanks liegt, der aus HDPE (high-density polyethylene) besteht, was kaum ein Kleber kleben kann :-/

Also wird heute ein neuer Tank besorgt und diesmal wird ein Gewinde eingeschraubt.
Sobald das Problem gelöst ist, werde ich mich noch um die Gebläsesteuerung kümmern müssen, könnte aber schon wieder auf die Straße.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

Typ 2 Einbaudose 32A (male inlet socket) für den Beetle

Unseren E-Bettle laden wir derzeit über ein CEE Kabel, dass in unserem Carport direkt an das Ladegerät im Kofferraum gesteckt wird.
Das ist recht einfach und kostengünstig, allerdings ist das im alltäglichen gebrauch nicht wirklich komfortabel.
Besonders meine Frau ärgert es sich mit dem 32A Stecker herumquälen zu müssen, denn der sitzt doch recht fest und muss mit einiger Kraft aus der Kupplung gezogen werden.
Am besten, ohne sich die Finger zu klemmen.

So haben wir seit der Standardisierung des Typ2 Steckers schon darüber nachgedacht, uns eine Buchse einzubauen.
Leider ist der erhoffte Preisrutsch ausgeblieben. Sogar die Lieferbarkeit hat sich nicht verbessert.
Daher habe ich Kontakt mit dem Hersteller der Dostar Stecker und Buchsen aufgenommen und nach einem Angebot gefragt.

Einbaudose 32A: $70 USD
inkl. 2 Meter Kabel, bereits gecrimp: $7 USD / m
Verriegelung: $25 USD
Versand: $51 USD

Kein Schnäppchen, aber für unsere Tour im nächsten Jahr brauchen wir eh eine.
Nun versuche ich noch ein paar Mitbesteller aufzutreiben, damit die Versandkosten nicht auf dem einen Artikel lasten, dann wird bestellt.
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Montag, 29. September 2014

Tour de Flens 2014

Sønderborg am Samstagmorgen - Start der Tour de Flens organisiert von Artefact (Werner Kewitt) mit einem kurzen Frühstück und Kaffe im Bauch Richtung Flensburg.




40 Fahrzeuge sind in diesem Jahr dabei gewesen, erstmalig keine E-Fahrräder, sondern vom Twizzy bis zum Tesla Model S, alles auf vier Rädern unterwegs.
Mit dabei natürlich unser e-Beetle, neben Tobias Citystromer, Hannos Framo, Hannos BMW Z3 und jede Menge "Stangenware" :-)

Eine bunte Mischung mit interessanten Gesprächen und neuen Kontakten in entspannter, fast familiärer, Atmosphäre.

Neben der größten privat betriebenen dänischen Solaranlage und einem Besuch bei einem Wohnhaus, welches rein mit Biomasse, Sonne und Wind seinen Energiebedarf deckt, ging es nach Flensburg zum Förde-Park, weiter zur Fördelandtherme und zu Artefact selbst, wo der Grill und Bier vom Sponsoren Flensburger auf uns wartete.

Unter den Besuchern auch Ingo Buck, Organisator der E-Mobil Rallye, der hoffentlich so manchen Fahrer für die nächste Rallye 2015 werben konnte :-)

Ein gelungenes "Klassentreffen", welches von Jahr zu Jahr wächst und zeigt, dass die Zahl der Elektroautos stetig steigt.
Zudem konnten wir unsere Ostsee-Umrundung etwas publik machen.
Alles super!
Vielen Dank CITTI-Park!
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Montag, 22. September 2014

Adapterkabel Typ 2 auf CEE erfolgreich getestet

Endlich habe ich mir die Zeit nehmen können, um das selbstgebaute Typ2-Adapterkabel einmal zu testen.
Zuvor habe ich mir bei der "CITTI-Park" Gruppe eine RFID Karte für deren Ladesäulen abgeholt und die 5,- Euro Pfand hinterlegt.
Alles kein Problem, man wird mit seinen Daten erfasst und kann danach an den Säulen aller CITTI-Park Filialen gratis tanken.

So bin ich am Sonntag an die Säule gerollt, habe mein blaues Typ2-Kabel ausgepackt und begab mich an die Säule.
Karte vorgehalten, Steckdose öffnete sich, Kabel eingesteckt, anhand des verbauten 220 Ohm Widerstand als max.32A Kabel erkannt und schon geht es los.
Erst einmal mit 15,5A begonnen, dann das Ladegerät auf 25A umgeschaltet, alles ohne Probleme.

Um die Ladung zu beenden und den Stecker wieder freizugeben, die Verbindung zwischen CE/PE mit dem eingelöteten den 800 Ohm Widerstand und der Diode unterbrochen und die Säule gibt den Stecker wieder frei.

Alles super!
Vielen Dank CITTI-Park!
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Mittwoch, 17. September 2014

MES-DEA RM4 Heizung defekt

Ich habe ja bereits geschrieben, dass es auch unsere Heizung erwischt hat.

Ende 2009 haben wir bei Cebi / MES-DEA eine Flüssigkeitsheizung vom Typ RM4 bestellt und diese seit dem genutzt.
Für uns war das eine relativ einfache Art, den vorhandenen Wärmetauscher und Kühlwasserkreislauf zu nutzen und die Energie dazu direkt und lokal emissionsfrei aus dem Fahrakku zu nutzen.

Das Problem ist für uns gewesen, dass die täglichen Fahrzeiten zu kurz sind und durch längere Standzeiten unterbrochen sind, so dass die Heizung fast nur im Aufheizmodus lief.
Das kostet natürlich Energie, in unserem Fall 3.000W pro Stunde und das mit mäßigem Ergebnis, denn nach 15 Minuten ist meist schon die Fahrt zu Ende und das aufgeheizte Wasser/Glykol-Gemisch kühlt sich wieder ab.

So habe ich zwischendurch an einem alternativen Heizkonzept getüftelt, was allerdings merkwürdig aussieht, klappert und keine dauerhafte Lösung ist.

Nun habe ich nach Rücksprache mit Cebi/MES-DEA eine klare Absage zur Reparatur bekommen.
Es wird nur ein Austauschgerät für 495,- Euro angeboten plus Versand.

Das gleiche Heizkonzept, mit den gleichen Problemen und der gleichen Anfälligkeit?
Gefällt mir nicht!
Aber was dann?
Sollte ich doch meinen Ansatz mit der selbstgebauten Wasserheizung noch einmal aufgreifen und fertig bauen? Das Prinzip wäre aber das gleiche wie bei der RM4.

Oder sollten wir pragmatisch an die Sache herangehen und uns eine "einfache" Standheizung von Webasto oder Eberspächer zulegen, die uns sehr schnell und lange Wärme spenden könnte, ohne Reichweiteneinbußen und mit der Möglichkeit einer Reparatur, sollte es je dazu kommen?

Der Preis liegt etwa bei 600,- Euro, "nur" 200,- Euro mehr als die MES-DEA RM4.

In Hinblick auf unser Ostsee-Projekt im nächsten Jahr und dem nahenden Winter eine verlockende Aussicht.
Grübel, grübel …
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Dienstag, 16. September 2014

Nachtest Tesla S und BMW i3 von "auto motor und sport"

Nach der deutlichen Kritik an die Redaktion der "auto Motor und sport" aus dem Tesla Fahrerlager und dem darauf folgenden Gegentest, ist nun ein erneuter Test durchgeführt worden.
Diesmal waren die Tesla-Forenmitglieder eingeladen, sich vor Ort von den Tests zu überzeugen und im Dialog zu klären, was man zukünftig beachten sollte.

Dabei herausgekommen ist ein Reichweitentest des Tesla Model S und des BMW i3, die beide auf einer abgesperrten Strecke mit 120km/h ihre Runden drehten, bis sie nichts mehr im Akku hatten.

Ergebnis:
Tesla Model S 85 = 258km
BMW i3 = 66km

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Dienstag, 26. August 2014

570 km Reichweite im Tesla Model S 85

Zugegeben, die Bedingungen sind nicht ganz alltäglich, aber dennoch haben es einige Fahrer am Wochenende bei einem beobachteten Reichweitentest auf deutlich mehr als 500km geschafft.

Auslöser war ein Bericht in der Auto-Motor-Sport Ausgabe, in der die Reichweite eines Model S bei 120km/h auf nur 184km kommen sollte.
Das sorgte bei einigen Tesla Fahrern für Aufruhr und so war schnell eine Wette ausgerufen, in der unter "realen Bedingungen" mit mehrere Fahrzeugen ein Gegenbeweis gebracht werden sollte.

Bei der Gelegenheit waren auch andere E-Fahrer Aufgerufen, bei dem Reichweitentest mitzuwirken.
39 Fahrzeuge gingen am Samstag den 23. August an den Start.

Ergebnisse:

Fahrzeuge mit ø 120km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 364 km
Tesla Roadster: 309 km
BMW i3: 128 km
Renault ZOE: 120 km
Nissan Leaf: 118 km
Volkswagen e-Golf: 113 km
Smart ED: 94 km

Fahrzeuge mit ø 90km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 530 km
Tesla Roadster: 374 km
Volkswagen e-Golf: 174 km
BMW i3: 167 km
Renault ZOE: 167 km
Nissan Leaf: 146 km
Renault Fluence: 139 km
Smart ED: 132 km
Peugeot i-On: 116 km

Die BEstmarke an diesem Tag wurde von einem Tesla S 85 Fahrer erreicht mit 558 gefahrenen Kilometern und 10km Restreichweite!
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