Mittwoch, 17. September 2014

MES-DEA RM4 Heizung defekt

Ich habe ja bereits geschrieben, dass es auch unsere Heizung erwischt hat.

Ende 2009 haben wir bei Cebi / MES-DEA eine Flüssigkeitsheizung vom Typ RM4 bestellt und diese seit dem genutzt.
Für uns war das eine relativ einfache Art, den vorhandenen Wärmetauscher und Kühlwasserkreislauf zu nutzen und die Energie dazu direkt und lokal emissionsfrei aus dem Fahrakku zu nutzen.

Das Problem ist für uns gewesen, dass die täglichen Fahrzeiten zu kurz sind und durch längere Standzeiten unterbrochen sind, so dass die Heizung fast nur im Aufheizmodus lief.
Das kostet natürlich Energie, in unserem Fall 3.000W pro Stunde und das mit mäßigem Ergebnis, denn nach 15 Minuten ist meist schon die Fahrt zu Ende und das aufgeheizte Wasser/Glykol-Gemisch kühlt sich wieder ab.

So habe ich zwischendurch an einem alternativen Heizkonzept getüftelt, was allerdings merkwürdig aussieht, klappert und keine dauerhafte Lösung ist.

Nun habe ich nach Rücksprache mit Cebi/MES-DEA eine klare Absage zur Reparatur bekommen.
Es wird nur ein Austauschgerät für 495,- Euro angeboten plus Versand.

Das gleiche Heizkonzept, mit den gleichen Problemen und der gleichen Anfälligkeit?
Gefällt mir nicht!
Aber was dann?
Sollte ich doch meinen Ansatz mit der selbstgebauten Wasserheizung noch einmal aufgreifen und fertig bauen? Das Prinzip wäre aber das gleiche wie bei der RM4.

Oder sollten wir pragmatisch an die Sache herangehen und uns eine "einfache" Standheizung von Webasto oder Eberspächer zulegen, die uns sehr schnell und lange Wärme spenden könnte, ohne Reichweiteneinbußen und mit der Möglichkeit einer Reparatur, sollte es je dazu kommen?

Der Preis liegt etwa bei 600,- Euro, "nur" 200,- Euro mehr als die MES-DEA RM4.

In Hinblick auf unser Ostsee-Projekt im nächsten Jahr und dem nahenden Winter eine verlockende Aussicht.
Grübel, grübel ...

Dienstag, 16. September 2014

Nachtest Tesla S und BMW i3 von "auto motor und sport"

Nach der deutlichen Kritik an die Redaktion der "auto Motor und sport" aus dem Tesla Fahrerlager und dem darauf folgenden Gegentest, ist nun ein erneuter Test durchgeführt worden.
Diesmal waren die Tesla-Forenmitglieder eingeladen, sich vor Ort von den Tests zu überzeugen und im Dialog zu klären, was man zukünftig beachten sollte.

Dabei herausgekommen ist ein Reichweitentest des Tesla Model S und des BMW i3, die beide auf einer abgesperrten Strecke mit 120km/h ihre Runden drehten, bis sie nichts mehr im Akku hatten.

Ergebnis:
Tesla Model S 85 = 258km
BMW i3 = 66km

Hier geht es zur Seite von auto Motor und sport.

Dienstag, 26. August 2014

570 km Reichweite im Tesla Model S 85

Zugegeben, die Bedingungen sind nicht ganz alltäglich, aber dennoch haben es einige Fahrer am Wochenende bei einem beobachteten Reichweitentest auf deutlich mehr als 500km geschafft.

Auslöser war ein Bericht in der Auto-Motor-Sport Ausgabe, in der die Reichweite eines Model S bei 120km/h auf nur 184km kommen sollte.
Das sorgte bei einigen Tesla Fahrern für Aufruhr und so war schnell eine Wette ausgerufen, in der unter "realen Bedingungen" mit mehrere Fahrzeugen ein Gegenbeweis gebracht werden sollte.

Bei der Gelegenheit waren auch andere E-Fahrer Aufgerufen, bei dem Reichweitentest mitzuwirken.
39 Fahrzeuge gingen am Samstag den 23. August an den Start.

Ergebnisse:

Fahrzeuge mit ø 120km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 364 km
Tesla Roadster: 309 km
BMW i3: 128 km
Renault ZOE: 120 km
Nissan Leaf: 118 km
Volkswagen e-Golf: 113 km
Smart ED: 94 km

Fahrzeuge mit ø 90km/h Reisegeschwindigkeit (Tempomat, laut Tacho)
Tesla Model S: 530 km
Tesla Roadster: 374 km
Volkswagen e-Golf: 174 km
BMW i3: 167 km
Renault ZOE: 167 km
Nissan Leaf: 146 km
Renault Fluence: 139 km
Smart ED: 132 km
Peugeot i-On: 116 km

Die BEstmarke an diesem Tag wurde von einem Tesla S 85 Fahrer erreicht mit 558 gefahrenen Kilometern und 10km Restreichweite!

Freitag, 15. August 2014

baltic-electric - unsere E-Tour um die Ostsee

Ich habe hier schon etwas darüber geschrieben, ebenso in ein paar Foren, dass wir im nächsten Jahr eine Tour mit unserem Beetle um die Ostsee planen.

Da ich den E-Beetle Blog damit nicht aufblähen möchte, habe ich mir überlegt die Planung und spätere Berichterstattung in einen eigenen Blog auszulagern.

Wer mich und meinen Co-Piloten und Beifahrer dabei begleiten möchte, ist herzlich eingeladen:
baltic-electric.blogspot.de

Für unser Projekt benötigen wir Unterstützer und Sponsoren.
Wer uns helfen möchte, kann mich gern anschreiben, oder per PayPal unterstützen:

Vielen Dank!

Mittwoch, 13. August 2014

Alternatives Heizkonzept für E-Fahrzeuge

Der Sommer geht zu Ende, das Thermometer fällt und der Regen kommt zurück.
Es beginnt die Zeit der beschlagenen Scheiben und ungemütlichen Temperaturen.
Ab jetzt steigen die Verbräuche der E-Autos und sinken die Reichweiten.

Die neuesten E-Fahrzeuge haben, zumindest einige gegen Aufpreis, die Möglichkeit einer Wärmepumpe, die effizienter mit der kostbaren Energie umgehen soll.

Wir, und einige andere Fahrer, haben eine Heißwasserheizung, die im Prinzip wie ein Tauchsieder funktioniert.
Das bedeutet, dass am Morgen die Heizung eingeschaltet wird und der maximale Strom von der Heizung gezogen wird. Bei uns leistet die MES DEA RM4 maximal 4000W und zieht damit 22A bis 26A.
Das Gebläse am Wärmetauscher im Fahrzeug sorgt dafür, dass die Wärme sich über die Kanäle im Innenraum verteilt.
Langsam, aber sicher beginnt die Temperatur zu steigen.

Bei einer halben Stunde Fahrt haben wir so ca. 2kW verbraucht und der Wagen war die Hälfte der Zeit kalt und ungemütlich. Bei Eis kommt dazu, dass wir kratzen oder warten mussten.
Alles nicht so komfortabel.

Nun hatte ich die Idee, eine Scheibenheizung auszuprobieren, die über das 12V Bordnetz mindestens die Scheibe vorwärmt, wenn nicht den Innenraum.

Ich habe etwas gesucht, Preise und Rezensionen verglichen und mich letztendlich für eine APA Scheibenheizung entschieden, die klappbar ist, keinen Lüfter hat und eine eingebaute Temperatur und Sicherung besitzt.
Laut Prospekt soll sie einfach ausgeklappt, an die Frontscheibe geheftet werden und in kurzer Zeit die Scheibe enteisen.
Naja … das klappt so leider nicht, wie schon vermutet, denn die wenigsten Scheiben sind ganz flach und bieten so Halt für die schwachen Saugnäpfe.
Das klappt evtl. in alten Traktoren oder LKW, aber auf keinen Fall in einem kugeligen Beetle ;-)

Aus dem Flachheizer kommt eine laue Wärme, die mit max. 200W für die schnelle Aufhetzung nicht gedacht ist. Das Ganze braucht also Zeit.
So habe ich die Heizung über den gesamten Arbeitstag eingeschaltet im Fahrzeug gelassen.
Das Ergebnis ist ein angenehm temperiertes Fahrzeug zum Abend hin.

Und die Energiebilanz? Wenn ich über eine Zeitschaltuhr die Heizung von 05:00 Uhr bis 21:00 Uhr laufen lasse, wären in 16 Stunden 3,2kW verbraucht.
Maximal, denn die Heizung schaltet sich bei etwa 60°C an der Heizwendel aus.
Dafür habe ich allerdings ein über die Zeit konstant angenehmes Klima im Auto, Sitze, Lenkrad etc. sind warm, Scheiben frei.

Natürlich muss sich das Konzept noch in der Praxis beweisen, aber ich denke, hier habe ich einen Weg für mich gefunden, mindestens den Herbst bequem zu gestalten.

Ein Hinweis zu der APA Klapp-Scheibenheizung:
Die Zuleitung ist viel zu gering im Leitungsquerschnitt.
Hier werde ich mir Boxenkabel aus dem Baumarkt besorgen, mit 4qmm oder 6qmm sollte die Leitung kalt bleiben.
Als zweites würde ich bei bestandenem Test eine feste Installation der 12V Zuleitung planen oder mindestens einen 12V Stecker suchen, der eine eingebaute Sicherung und evtl. einen Thermoschutz hat.
Es fließen dauerhaft 16A durch, das wird sonst warm!

Dienstag, 12. August 2014

Rallyevideo veröffentlicht

Der Veransalter der 4. Nordeuropäischen E-Mobil Rallye hat ein Video der diesjährigen Rallye veröffentlicht, welches auch auf Youtube zu sehen ist:



https://www.youtube.com/watch?v=qTplZGwlJQk

Dienstag, 29. Juli 2014

Typ2 Ladekabel mit Notfunktion

Bisher konnte ich mein Ladekabel Typ2 auf CEE nicht testen.
Allerdings habe ich ein paar Vorbereitungen getroffen, damit die Ladung reibungslos abläuft.
Zum einen habe ich mir eine Art Notfunktion eingebaut, die Franz mir empfohlen hat.

Ursprünglich wird über einen Reet-Kontakt eine Steuerleitung geöffnet (CE zu PE), damit die Ladesäule die Ladung unterbricht und den Stecker wieder freigibt.
Sollte das mit dem Magneten von außen nicht klappen, habe ich eine einfache dünne Leitung nach draußen gelegt. Schneide ich diese durch, sollte der Stecker wieder freigegeben werden.

Zusätzlich habe ich den Strom gemessen, den das TC Ladegerät aufnimmt.
Bei voller Kraft fließen 24A in das Ladegerät, 0,5A brauchen die Lüfter.
Ich habe eine kleine Platine gelötet, mit einem Schalter, der das Ladegerät so drosselt, dass der
Strom eingangsseitig auf 15,5A reduziert ist.
So kann ich nun an 16A Ladesäulen und 32A Ladesäulen laden, ohne die Sicherung rauszuhauen.