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Samstag, 18. Juli 2009

Der Beetle Tank ist leer

Am Wochenende habe ich es endlich geschafft (mit der Unterstützung und Hilfe von Jan, vielen Dank nochmal), unseren Beetle zu "enttanken" und das Benzin in unsere anderen Autos zu verteilen, aber der Reihe nach.


Jan hat sich angekündigt mit einer Handpumpe für Benzin vorbeizuschauen. Erster Versuch war der, an den vorhandenen Benzinschläuchen im Motorraum zu saugen (mit der Pumpe, nicht mit dem Mund!). Leider brachte das nicht den gewünschten Erfolg und hätte bei der Benzinmenge wohl auch ein paar Stunden gebraucht.

Da unser bestelltes Reparaturbuch angekommen war, habe ich gleich einmal einen Blick reingeworfen, wo die Benzinpumpe liegt, denn die hatte ich bis dahin nicht finden können.

Die sitzt beim VW New Beetle unter der Rückbank, versteckt unter einer schwarzen Metallabdeckung, die geschätzte 14 cm im Durchmesser hat. Drei Schrauben gelöst und siehe da, ein Stecker und zwei Schläuche sind zu sehen.




Die zwei äußeren Anschlüsse sind für die Spannung und die inneren für den Sensor, der den Füllstand melden soll. Wir haben kurzerhand zwei Kabel angeschlossen und zur Batterie gezogen. Sobald die Pumpe läuft, kommt im Motorraum auch schon Benzin aus einem der beiden Benzinschläuche. Nachdem mehr als ein Kanister Benzin aus dem Tank floss, haben wir uns dazu entschieden, den VW Passat und anschließend den VW Golf rückwärts an den Beetle zu parken und direkt in den Tank zu pumpen.



Hört sich jetzt nach 200 Liter Benzin an, aber das waren "nur" ungefähr 15 Liter, schätze ich.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Entspannung im Zeitplan

Nach vielen mails und einem hin und her zwischen Amerika und China habe ich nun einen deutlich besseren Lieferungstermin für meine Akkus.
Zum Ende August sollen diese in Deutschland ankommen, was mit 8-10 Wochen absolut im Rahmen ist.
Trotzdem arbeite ich noch an einer möglichen Sammelbestellung in China, welche von dem Angebot, den möglichen Mitbestellern und der Lieferzeit abhängen wird.

Montag, 6. Juli 2009

Elektromotor-Anprobe

Um zu sehen, wie der Motor nachher sitzen wird und wie viel Platz ich um den Motor herum haben werde, habe ich ein Holzmodell gebaut, das wie die fertige Konstruktion an der bestehenden Motoraufhängung angeschraubt wird.


Es hat sich deutlich gezeigt, dass ich mehr Platz als erwartet habe. Somit könnte ich die geplanten 11 SE 120AHA-Akkus zusätzlich zur Steuerung im Motorraum unterbringen.
Hier sieht man neben den zwei eingezogenen Ebenen die Adapterplatte, die zwischen Getriebe und Motor sitzt.
Was mir dabei besonders gefällt, ist das der Motor nach unten hin ein wenig Schutz gegen Schmutz, regenwasser etc. bekommt. Für die Endversion schwebt mir eine GFK-Konstruktion vor, die ich auf die Ebenen aus Aluminium schrauben kann. Das wird hoffentlich später einmal wie eine Art Unterfahrschutz aussehen.


Bremsen hinten ausgewechselt

Am Sonntag habe ich die Zeit genutzt und die Bremsscheiben hinten ausgetauscht. Da das mein erster Wechsel von Bremsscheiben und Bremsbelägen war, musste ich mir das erstmal genauer ansehen.
Die Scheiben hätten vielleicht noch ein/zwei Saisons am Auto bleiben können, aber ich möchte dem TÜV gleich zeigen, dass er gar nicht weiter suchen braucht ;)
Hier ein Bild der alten und neuen Scheibe:
Zur Vorbereitung müssen pro Seite zwei Schrauben gelöst werden. Dafür wird ein 13er Schlüssel oder eine 13 Nuss benötigt. Zusätzlich benötigt man einen 15er Maulschlüssel, damit die Halterung nicht mitdreht:

Wenn die beiden Schrauben gelöst sind, läßt sich der gesamte Kram zur Seite nehmen und die alten Bremsbeläge können schon mal in den Müll.
Ich habe hier die Gelegenheit genutzt und ein bisschen mit der Drahtbürste den Dreck und den Bremsstaub entfernt. Anschließend habe ich die angerosteten Bleche mit Fertan (Rostumwandler) eingesprüht und gestrichen.

Nun muss der Kolben / Bremszylinder zurückdrehen werden.

Ist ganz einfach ... wenn man ein spezielles Werkzeug dafür hat! Klasse, habe ich natürlich nicht. Macht aber nichts, dann das geht auch wunderbar mit einer Wasserpumpenzange. Dabei auf den Balg (die Gummimanschette) aufpassen, da der nicht angerissen oder beschädigt werden darf.
Den Kolben auf etwa 4,5 cm zurückrehen, dann passen beide Beläge und die neue Scheibe locker dazwischen:
Das war es auch schon. In zwei Stunden ist das erste Paar Bremsen getauscht und der TÜV kann kommen.

Samstag, 4. Juli 2009

Extreme Wartezeit

Habe hete Nacht eine mail von meinem Akkulieferanten bekommen. Am Montag wird die Bestellung nach China übermittelt und ab dann dauert es 21-28 Wochen "another few weeks" bis die Akkus dann in Hamburg bereitliegen! :-o
Uff! Das heißt frühestens Weihnachten eher aber Anfang Februar ... ich könnte durchdrehen! Was sollen wir jetzt in der Zwischenzeit machen? So lange den Wagen polieren, bis das Blech zu sehen ist? Das wird eine nervende Wartezeit.

Freitag, 3. Juli 2009

Potentiometer ist angekommen

Heute habe ich mein Paket aus Indien von der Post abgeholt.
Ein kleines unscheinbares Päckchen mit einem grünen kleinen Aufkleber drauf und einer zusätzlichen Information der Post, dass mein Paket zwischendurch geöffnet wurde.
Da wollte wohl jemand nicht glauben was in dem Paket ist, oder war einfach nur neugierig ;-)


Nun habe ich das nächste Teil des Puzzles bekommen. Gestern habe ich den Motor schon mal drehen lassen. Zwar nur mit 12 Volt aus einer normalen Autobatterie, aber ich musste unbedingt das Geräusch hören. Er läuft! :-)
Heute dann das Poti als Ersatz für den "Gasfuß". Ab jetzt kann mit dem Tritt auf das Fußpadal dieser Wiederstand verändert werden, damit der controller weiß, was er zu tun hat.


Dieses Poti ist vom Aufbau un der Funktion ähnlich dem Curtis Throttle PB-6 0-5K. Im Grunde ein Drehpotentiometer mit einem Hebel und einer Feder. Die Feder sorgt dafür, dass nach dem Einbau das Gaspedal wieder nach oben gezogen wird, wenn man "Gas" gegeben hat. Hier wird aus Sicherheitsgründen noch eine weitere Rückholfeder verbaut, um sicher zu gehen, dass das im Betrieb auch doppelt abgesichert ist.

Was bisher geschah ...

Ein Monat ist jetzt vergangen und bisher haben wir den Motor ausgebaut und verkauft, die Akkus bestellt, den Motor checken lassen und eine Schablobe für den Adapter erstellt. Zusätzlich wurde der Innenraum ein wenig freigelegt, ein neuer Schaltsack eingebaut und die Bremsen sind angekommen.
Die nächsten Schritte sind: Tank auspumpen und endlich ausbauen, Bremsen einbauen bzw tauschen, Vakuumpumpe für den Bremskraftverstärker und Servopumpe für die Lenkung besorgen.
Das sollte für die nächsten Abende reichen, denke ich :)