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Mittwoch, 30. Juni 2010

Hilfe aus dem Internet

Gestern abend klingelte mein Handy und am anderen Ende der Leitung meldete sich Tobias, der über das Internet auf mich gestoßen ist und von meinem bevorstehenden Kabelsalat gelesen hat.
Wir haben lange über seine Elektroautos, Projekte, E-Tankmöglichkeiten und über den Beetle geschnackt (geredet ;-) ).
Wenn es also losgeht mit der Verkabelung und den sicher vielen blinkenden Warnmeldungen des alten VW, haben wir noch jemanden der uns helfen kann und möchte.
Klasse!

Für Hilfe und Unterstützung sind wir immer offen und dankbar, also wer sich berufen fühl seinen Beitrag zu dem Gelingen unseres Projekts beizusteuern, immer ran damit!
Auch darf man sich gern bei uns melden, wenn man sich den Beetle mal aus der Nähe anschauen möchte oder einfach nur Infos benötigt.

Vielen Dank an unsere Helfer, Unterstützer und PayPal-Spender!

Nachtrag: Tobias, hier ist übrigens ein dänischer Citystromfahrer, der seinen VW auf die ThunderSky LiFepo4 umbaut:
Martins dänischer Citystromer

Sonntag, 27. Juni 2010

Elektroautos in Wanderup

Heute war Tag der offenen Tür, sozusagen direkt vor der Haustür. Die Firma Braaf in Wanderup hat geladen und neben Fachvorträgen über Melkanlagen und Photovoltaik auch das Thema Elektromobilität auf dem Programm.
So konnte ich zum ersten Mal mehrere Elektrofahrzeuge unterschiedlicher Art auf einem Haufen beschnuppern.
Neben einigen Elektrozweirädern und dem City-El gab es einen REVA-i aus inidischer Produktion, einen Tazzari Zero und einen Starlab (Italiener), einen Tesla (USA) und zwei deutsche Fahrzeuge von EcoCraft aus der Nähe von Hannover.Die Lithiumversionen des Tazzari Zero kostet 24.000 Euro, der REVA 18.000 und der Tesla kostet ca. 98.000 Euro.
Nach einer Probefahrt im Zero kamen die alten Gefühle wieder hoch, die wir mit dem Solec Riva Junior erlebt haben. Leider nicht nur gute Erinnerungen, denn die Plastikverkleidung knartscht auch nach 20 Jahren automobiler Weiterentwicklung, ein Erwachsener sieht in solchen Autos nach wie vor albern aus und sicher fühlt man sich in so einer Plastikbox auch nicht wirklich.

Alles in allem war es sehr interessant, aber zeigt auch auf, dass wir in Deutschland noch immer in den Elektrokinderschuhen.
Jetzt kribbelt es noch mehr und wir müssen unbedingt fertig werden.




Freitag, 25. Juni 2010

Solardach ist bereit zum Sonnen

Unsere Solaranlage ist fertig! Am Montag kommt die E.ON Hanse, tauscht den Zähler aus und ab ca. 10:00 Uhr produzieren wir unseren eigenen Strom!Jetzt ist der Beetle wieder Projekt Nr.1 und wir versuchen ihn so schnell es geht zum Laufen zu bringen.
Es ist ein gutes Gefühl sich mehr und mehr von Atomstrom und Ölbohrungen zu lösen und so unser eigener Energielieferant zu sein.

Eckdaten zur Anlage:
5,76kWp installierte Modulleistung
32 Sharp NU-180E1 Module á 180W
1 SMA SB Sunnyboy 5000TL-20 Wechselrichter
Schletter Montagesystem (Kreuzschinene)

Freitag, 18. Juni 2010

Abstandsbleche eingebaut


Am Mittwoch habe ich mir 4mm starkes Aluminium besorgt, um den Motor ein Stück nach hinten zu befördern. Grund war die zu hohe Vorspannung auf der Kupplung.
Zwei Streifen unter dem bisherigen Halter sorgen für einen festen Sitz und den richtigen Abstand.

Einen weiteren Testlauf im ausgebauten Zustand habe ich durchgeführt, um zu sehen, ob alles "rund" läuft.Ich bin nicht 100% zufrieden, denke es liegt an der noch nicht passenden Passfeder.
Im Moment ist eine 6mm Passfeder eingesetzt, eine 1/4" Zoll (6,34mm) ist auf dem Weg.

Dienstag, 15. Juni 2010

Erster Testlauf

Gestern habe ich mich mit Jan darüber beraten, warum die Kupplung nicht so funktioniert, wie ich es mir vorstelle.
Jan war dann so nett und hat mich noch einmal in die Welt der Schrauber entführt und mir eine mögliche Problemlösung aufgezeigt.

Das Problem ist, dass ich davon ausgegangen bin, dass ich für die Kupplung eine Vorspannung benötige, also habe ich den gesamten Motorstrang zu sehr in die Getriebeglocke gedrückt. Nach Jans Hinweis habe ich provisorisch je zwei Unterlegscheiben als Distanzstücke zwischen der Motorplatte und der Getriebeglocke gelegt.
So konnte ich einen ersten Testlauf durchführen:

Die irren Schleifgeräusche im Video kommen übrigens von den Bremsen, die nach einem Jahr Standzeit anscheinend einiges an Flugrost angesetzt haben.
Da das Provisorium nur von vier Schrauben gehalten wird und wir noch ein wenig an den Abständen spielen müssen, gibt es noch einiges zu tun.
Aber er läuft :-)

Wellenadapter reloaded

In der letzten Woche ist unser Wellenadapter von der Firma Höhner Technic eingetroffen. Sieht super aus, Maße stimmen exakt und der Preis ist inkl. allem mit 158,- Euro auch in Ordnung.
Ich möchte gar nicht zusammenrechnen, wie viel mich die bisherigen Versuche gekostet haben :-/Um die Schrauben daran zu hindern sich über die Dauer zu lockern, gibt es Loctite Schraubensicherung auf jeden der Bolzen.Durch den Hinweis von Franz habe ich einen Ring als Zentrierpassung stehen lassen, so verrückt nichts und die Schwungscheibe sitzt auf jeden Fall mittig zur Welle.

Freitag, 11. Juni 2010

Zeit zum Umdenken!

Erschreckend, was dort im Golf von Mexico (noch immer) passiert.
160 Millionen bis 380 Millionen Liter Öl sind bisher in den Ozean geflossen und werden uns auf Jahrzehnte die Weltmeere beeinflussen.
Hunderttausende Tiere und Pflanzen werden der Ölpest zum Opfer fallen - eine größere Umweltkatastrophe ist mir nicht bekannt.
Es wird Zeit diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und die Bohrungen in unkontrollierbaren Tiefen zu stoppen!Wir versuchen zu handeln und uns von Gas, Öl und Stromriesen zu entkoppeln und somit nicht mehr Teil dieser Umweltzerstörung zu sein.
Elektroauto, Solarthermie und Solarstrom sind ein guter Anfang, denken wir.

Ich hoffe, wir inspirieren einige dazu auch "NEIN" zu sagen!

Mittwoch, 9. Juni 2010

Arduino Duemilanove

Für die Anzeige der verbrauchten Energie (Wattmeter), dem Ladestatus (State of Charge) und der Temperatur der Akkus, haben wir uns für eine eigene Programmierung entschieden.
Als Grundlage dient uns ein Arduino Duemilanove board, welches Mathias dankenswerter Weise für uns programmiert.Ein "out of the box"-System wäre mir lieber, aber das haben wir nunmal nicht.
Geplant ist ein oder zwei Temperaturfühler in der Akkubox hinten unterzubringen.
Zusätzlich wird über einen Hall Effekt Sensor (Lem Hass 200) der Stromfluß in das Akkupack und aus dem Akkupack heraus aufgenommen und verarbeitet.Über ein zweizeiliges 24 Zeichen Display geben wir später aus:
Temperatur der Akkus in Grad Celsius
Fließender Strom in Ampere
Ladezustand in Prozent

Sonntag, 6. Juni 2010

Sammelschiene / Sammelstützpunkt

Neben den Schwierigkeiten mit dem Motorkuppler, dem Aufbau unserer Solaranlage und der Zeit die für die Familie übrig bleiben soll, versuche ich die noch offenen Punkte auf meiner Teileliste abzuarbeiten.
Ein Punkt war es, eine vernünftige Möglichkeit zu schaffen, die Haupleitungen des Batteriepacks mit Motor und anderen Verbrauchern zu verbinden.
Erste Gedanken gingen in die Richtung ein Kunststoffgehäuse herzustellen, mit einer Kupferschiene zu versehen und diese mit Bolzen zu einer Sammelschiene zu montieren.
Doch bei einem Besuch im Baumarkt, bin ich in der Bootsabteilung auf interessante Bauteile für Elektroumbauer gestoßen.

Bei Booten und Yachten ist es gängige Praxis an Bord eine größere Anzahl von Batterien mit zu führen. Klar, auf dem Meer gibt es keine Steckdosen, da muss der Strom eben mitgebracht werden :-)
So ist es üblich, dass hohe Ströme zwischen verschiedenen Batterieblöcken geschaltet werden und dafür nötige Bauteile hergestellt werden.

Ein solcher Hersteller ist die Firma "Bep Marine".
Diese stellt unter anderem Batterieschalter her, mit denen bis zu 2000 Ampere (!) geschaltet werden können. Das ist für alle interessant, die einen Wartungsschalter, oder "Not-Aus"-Schalter einbauen möchten.
Für unser Projekt habe ich uns einen Sammelstützpunkt und eine Sammelschiene bestellt, die bis 500A im Dauerbetrieb vertragen.
Für beide Teile habe ich 101,17 Euro ausgegeben. Die Teile sind schnell geliefert worden (Mörer Schiffselektronik) und sehen robust aus.

Kupplungsverbinder

Ich habe vor einigen Wochen in Mitteldeutschland eine Firma gefunden, die auf Ihren Internetseiten genau das anbietet, was wir für unseren Wellenadapter benötigen.
Nach einem Telefonat und ein paar Skizzen per e-mail, habe ich ein Angebot angefordert und siehe da, es war überraschend "günstig" im Preis.
121,69 Euro wird uns die abgedrehte Welle inkl. Nut und Material kosten.
Wenn ich überlege, dass ich für die bisherigen Versuche sicher schon ~200 Euro ausgegeben habe und das unser Projekt nicht weitergebracht hat, wird mir ein wenig übel.
Aber was soll 's. Das ist nunmal kein Umbau von der Stange und da muss dann wohl auch mal Lehrgeld fällig sein.
In der Kalenderwoche 24 (14.-20.Juni) sollen wir die Lieferung erhalten und dann werden wir sehen, ob es passt und sich damit das Warten gelohnt hat :-)

Vorher haben wir übrigens noch in England und Amerika bei zwei Firmen angefragt, die bereits passende Systeme haben, oder herstellen könnten.
Dort lag der Preis allerdings bei umgerechnet ~900 Euro.

Solaranlage

Es ist in den letzten Woche ein bisschen ruhig geworden im Blog.
Das liegt nicht daran, dass wir zu wenig zu tun hätten, vielmehr daran, dass nicht alles mit dem Beetle zu tun hat.

So bauen wir gerade eine Solaranlage (Photovoltaik) auf unser Dach, damit wir in Zukunft, wenn der rote Beetle denn endlich elektrisch fährt, auch wirklich "grün" unterwegs sind.

Zu unserer Anlage werde ich sicher später noch ein paar Zeilen schreiben, sobald wir am Netz sind. Jetzt heißt es: Daumen drücken, dass vor dem 01.Juli alles am Netz ist!

Donnerstag, 3. Juni 2010

Jahrestag

Heute ist unser Projekt ein Jahr alt.
Auch wenn wir eigentlich schon längst fahren wollten, scheinen wir in einem guten Zeitfenster zu liegen.
Die meisten vergleichbaren Projekte haben 14-24 Monate Zeit in Anspruch genommen.
Wünscht uns viel Erfolg, dass wir bald elektrisch fahren können :-)