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Dienstag, 28. Februar 2012

Nebensponsor Doktor Delle

Ein kleinerer Sponsor unseres Teams ist Jan von "Doktor Delle", der uns mit Rat und Tat zur Seite steht und uns das ein oder andere Mal schon zur Hand gegangen ist.
Wer im nördlichen Schleswig-Holstein eine unschöne Delle aus seinem geliebten Fahrzeug entfernen lassen möchte, sollte sich mal beim Beulen-Doc Jan melden, eal ob VW Polo oder Mercedes S-Klasse.
Er wird nicht umsonst von einer Vielzahl großer Autohäuser und Aufbereiter gebucht, denn er hat wirklich ein super Gespür für die Orangenhaut im Blech ;-)

Also, "Doktor Delle" sollte eure erste Adresse sein, wenn es um die smarte Beseitigung von Beulen geht.

“Doktor-Delle“ Oberflächenaufbereitung
Jan Wenng-Kraemer
Holnisser Landstraße 24
24975 Ausacker / Dammende

Telefon: 04634 93 13 878
Mobil: 0151 178 37 137

Sponsorentermin ORION Versand

Am Freitag hatte ich ein gutes Gespräch mit unserem Hauptsponsor, dem ORION Versand in Flensburg.
Wir sind die Beklebung des Rallye-Fahrzeugs durchgegangen und einige Details, auf die ich in späteren Posts sicher noch einmal eingehen werde.
Ich habe die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, nach ein paar Grid-Girls zu fragen, die als Serviceteam unseren kleinen Beetle und uns Fahrer und Beifahrer ein wenig betreuen können und das gesamte Rallyefeld ein wenig beleben könnten :-)
Na mal sehen, was wir bis zum 28. April alles auf die Beine gestellt bekommen.

Montag, 27. Februar 2012

Geräusche in Kurven

Was waren das für Wochen! Vor einiger Zeit habe ich ein Geräusch aus dem Radkasten wahrgenommen.
So richtig zuordnen konnte ich es nicht und somit wurde erstmal abgewartet.
Mit der Zeit wurde es allerdings lauter und deutlicher, dass dort etwas nicht mehr in Ordnung ist.

In Rechtskurven, bei Belastung des linken Reifens konnte man ein unschönes "Kratzen", "Schaben, "Rollen", "Knarzen" hören und nach einer Weile auch spüren.

Nach einigen Forenbesuchen und Gesprächen fiehl die Entscheidung das Radlager zu tauschen. Ohne Erfolg.
Es folgte das radseitige Gelenk der Antriebswelle, ebenfalls ohne Erfolg.

Nach Probefahrten mit Bekannten und nochmals intensiver Recherche rückte das Getriebe in den Fokus.
Wenn das defekt wäre, würde das gleich einige hundert Euro kosten :-/
So richtig glauben wollte ich das allerdings nicht und so bestellte ich ein neues Traggelenk, Koppelstangen, Domlager, Spurstangenkopf und das getriebeseitige Gelenk der Antriebswelle.
Am Wochenende alles getauscht und siehe da: RUHE! :-)

Nun hat der Beetle ein Problem weniger und die Rallye kann kommen.

Domlager:
Federspanner:
 Getriebeaufnahme für die Antriebswelle:
 Koppelstange:
 Spurstangenkopf:
 Traggelenk:

Montag, 20. Februar 2012

Anmeldung zur 2. Nordeuropäische E-Mobil Rallye 2012

Es ist wieder so weit! Die 2. Nordeuropäische E-Mobil Rallye steht vor der Tür und die ersten Anmeldungen trudeln ein. In diesem Jahr wird sie vom 28.April bis zum 01.Mai von Dänemark bis nach Hamburg führen und damit deutlich größer bzw länger werden, als noch 2011.
Wir konnten auch in diesem Jahr einen Hauptsponsor, die Firma ORION Versand GmbH & Co KG, für uns gewinnen, die uns bei der Logistik und Finanzierung unterstützt (dazu später mehr).

So konnten wir uns bereits anmelden und einen der 50 freien Plätze ergattern.
Bisher angemeldet sind zusätzlich ein paar Mitsubishi i-Miev, Peugeot iOn, ein Nissan Leaf und ein Twike.

Da in diesem Jahr die Streckenführung etwas anders verläuft und die Kilometer an unsere Reichweitengrenze reichen, benötigen wir noch ein zweites Ladegerät für die Zwischenladung, um zusätzlich 10-20A pro Stunde mehr in die Akkus zu füllen, als mit unserem Zivan NG3.
Wir haben von Mathieu schon ein Angebot bekommen, aber ich denke sein Brusa läßt sich nicht unter 200V einstellen.

Wer also ein Netzteil (~160V / min. 10A) für uns hat oder ein anpassbares Ladegerät, darf sich sehr gern bei uns melden :)

Sonntag, 12. Februar 2012

Notruf von der Einkaufstour

Gestern war meine Frau mit dem Wagen zum Einkaufen unterwegs, da klingelt das Telefon. Der Wagen "spinnt"! Servolenkung, Anzeigen, etc. setzten sporadisch aus, was mich zunächst auf den DC-Wandler tippen ließ. Fahren war weiterhin möglich und so rollte der Wagen wenig später auf den Hof. Meine erste Ferndiagnose bestätigte sich. Der DC Wandler lieferte keine Spannung. Kurz gemessen und den Übeltäter schnell gefunden. Eine Torpedosicherung, die in der Stromführenden Zuleitung zum DC/DC Wandler führt, was angeschmort. Da in der Zuleitung eine zweite Sicherung direkt am Chennic hängt, konnte die Torpedosicherung ersatzlos entfernt werden. Nun läuft alles wieder.

Dienstag, 7. Februar 2012

Ladung unter dem Gefrierpunkt

Nachdem ich gestern noch etwas über "Laden unter dem Gefrierpunkt" gelesen habe, habe ich mich zu einem Test entschieden, aber der Reihe nach.

Wie es aussieht, verhalten sich Lithium-Akkus alle in wenig unterschiedlich (je nach chemischer Zusammensetzung und Elektolyt) und reagieren alle unterschiedlich auf das Laden unter 0°C.
Die große Angst ist, dass es beim Laden zum "Lithium Plating" kommt. Dabei lagert sich eine Lithiumschicht an der Graphitanode des Akkus ab und führt zu einem dauerhaften Kapazitätsverlust und einem höheren Innenwiderstand.
Dieser Effekt ist neben der Temperatur ebenfalls abhängig vom Ladestrom und dem Zellaufbau.

Das Problem ist, dass die meisten Veröffentlichungen zu dem Thema sich nicht mit der von mir benutzten LiFePo4 Zellen beschäftigen, sondern z.B. mit LiPo, LiFe LiFeYPo4, ...
Daraus die richtigen Erkenntnisse zu ziehen ist nicht ganz einfach.

Was definitiv alle Studien, Test, Publikationen bisher gezeigt haben, dass alle Akkus nur dann ihre volle Zyklenzahl erreichen, wenn sie bei ~25°C betrieben werden, was bei dem Einsatz im Automobil nicht der Fall ist.
Eine Grafik aus einer englischen Publikation zeigt das recht gut aufbereitet:


Entscheidend ist aber, dass hier die Zelltemperatur, also im inneren des Akkus gemeint ist und da kommt wieder ein anderer Aspekt ins Spiel.
Denn bei meinen Fahrten über die Landstraßen erwärmt sich jede einzelne Zelle durch den durch sie hindurchfließenden Strom, so dass deren Temperatur über dem Gefrierpunkt liegt.
Beispiel: gestern waren es -13°C Außentemperatur, also zu kalt um die Akkus zu laden.
Unsere Akkus sind an zwei Stellen im Auto untergebracht, 37 im Heck, in einer isolierten Wanne, 8 in der Front, ohne Isolierung.
Würde ich morgens aus dem Haus kommen, das Auto über Nacht stehend im Carport, würde ich das Ladegerät nicht einschalten.
Nun sind wir aber ~14km gefahren, die Heizung benötigte konstant ihren Strom und somit war die Temperatur der einzelnen Zelle (nicht isoliert, im Motorraum) am Gehäuse -3°C.
Das bedeutet, dass die Zelle in den ~15Minuten Fahrt von innen heraus die Zelle schon so erwärmt hat, dass das Gehäuse von etwa -13°C auf -3°C erwärmt wurde.

Das funktioniert nur, wenn im Inneren die Temperatur deutlich über 0°C liegt! Also kann ich sofort nach dem Stopp im heimischen Carport das Ladegerät anschließen und mit geringem Strom (~ 0.1C) losladen.

Natürlich liege ich damit außerhalb der optimalen Betriebstemperatur und eine Akkuheizung scheint hier einen deutlischen Vorteil zu bringen, aber ich persönlich habe für mich entschieden, dass ich nach einer Fahrt von ~10km auch bei unter 0°C Außentemperatur laden werde.

Montag, 6. Februar 2012

Laden bei -15° Außentemperatur

Nun rächen sich die anfänglichen Sparzwänge und der Wunsch, möglichst schnell zu starten.
Es sind Außentemperaturen von -15°C auf dem Thermometer und damit definitiv zu kalt, um die Batterien des Beetle zu laden.
Die eingebauten CALB-LiFePo4 Zellen sollen nicht unter 0°C geladen werden.
Bisher war es noch nicht kritisch, denn die Akkus sind in einer isolierten V2A-Wanne, die zudem nach unten mit Styropor ausgekleidet wurde.
Die bei der Fahrt entstehende Wärme war bisher ausreichend, um die Akkutemperatur auf >0°C zu bekommen. So wurde gleich nach der Fahrt der Ladestecker eingesteckt und der Ladevorgang gestartet und alles war im grünen Bereich.
Doch nun sind die Temperaturen einige Tage am Stück unter -10°C und bei Kurzfahrten reicht die anfallende Wärme nicht mehr aus.

Eine Akkuheizung muß her!
Der Plan sieht vor, mit unterschiedlichen Sensoren die Temperatur an mehreren Meßpunkten aufzunehmen.

Das Ergebnis wird genutzt, um eine Heizmatte zu steuern, die unter den Akkus angebracht wird.
Erst wenn alle Temperaturmesser >1°C zeigen, startet der Ladevorgang.

In der Zwischenzeit werden wir das Auto in die Garage fahren müssen, um es zu laden.