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Sonntag, 30. September 2012

GBS-LFMP20Ah Kapazitätstest

Zeit ist wie immer ein kostbares Gut und so ist es in den letzten Monaten etwas ruhig geworden.
Das heißt aber nicht, dass nichts passiert wäre. Mathieu hat mir ein JLD404 in den Staaten bestellt und zugeschickt (vielen Dank noch einmal Mathieu), zuvor habe ich ein Inline Wattmeter bestellt, welches 0-60V / 0-100A messen kann und zu guter Letzt habe ich in einem An-Verkauf ein paar Zellen erstanden.
Bei den neuen Zellen handelt es sich um GBS-LFMP20Ah Zellen. (Datenblatt)
Vier davon sind für den Einsatz im E-Beetle gedacht. Sie sollen die Blei-Bordbatterie ersetzen.
Mit jeweils 750 Gramm kommen so nur 3kg auf die Waage.

Der Versuch mit den A123 Rundzellen war mir zu Fehleranfällig, weil die vielen Verbindungen über die Dauer zu Problemen führen könnten.

Die neuen GBS-LFMP Zellen sind LiFePo Zellen, wie unsere SkyEnergy / CALB Zellen, die wir seit nun über 18.000km erfolgreich als Fahrakku nutzen.
Da sie bereits im Einsatz waren und ein paar Zyklen auf dem Buckel haben, habe ich die Zellen mit 10A auf 2,5V entladen und mit unserem Junsi iCharger 3010B wieder geladen. Ebenfalls mit 10A bis 3,59V.
Das Ergebnis ist, dass alle Zellen in guter Verfassung sind. 19,2Ah bis 20,18Ah.

Der iCharger ist dabei sehr hilfreich. Was unbedingt zu beachten ist, ist der Anschluß des Balance-Ports, auch bei einer einzelnen Zelle. Dabei geht es nicht um ein Balancing, sondern um die genaue Erfassung der Zellspannung. Die auf dem Display angezeigte Spannung ist die am Ausgang des Ladegeräts und damit höher als die an der Zelle.

Hier einmal ein Beispielchart, aufgenommen über USB mit LogView:

Freitag, 28. September 2012

Post aus Flensburg

Seit ein paar Tagen werden an voraussichtlich alle Elektrofahrer der Republik Schreiben aus Flensburg versendet. Das KBA und die Bundesanstalt für Straßenwesen bitten um die Teilnahme an einem Forschungsprojekt zur "Ermittlung des Änderungsbedarfs aufgrund von Elektrofahrzeugen bei der periodischen technischen Überwachung". Die Teilnahme ist freiwillig und verspricht eine gratis HU mit neuem TÜV für zwei Jahre. Dafür schauen sich die Prüfer das Fahrzeug wohl genauer an und versuchen zu ermitteln, was für Tests nötig sind, um die Sicherheit zu gewährleisten. Verständlich, denn die wenigsten haben schon ein E-Auto geprüft, besonders die in die Jahre gekommenen Kewet, Citystromer und Co. Verständlich aber auch die Befürchtungen mancher Fahrer, deren Fahrzeuge mittlerweile nicht mehr unbedingt dem Standard entsprechen. Hier eine Überwachung, da ein Upgrade auf Lithium, Motor getauscht, besseren Controller eingesetzt ... und ist auch alles eingetragen? Was muss überhaupt eingetragen werden? Trotzdem sollten wir diese Chance des Dialogs nutzen, damit nicht Regularien aufgestellt werden, die an der Praxis vorbeilaufen. So ist z.B. der Bremstest mit und ohne Rekuperation ein Thema. Ich werde dem Aufruf folgen und mal schauen, wo die Prüfung stattfindet. Wenn das in Akkureichweite ist, dann werde ich wohl dabei sein.