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Samstag, 8. Dezember 2012

Lithium laden bei Minusgraden

Der Winter ist da! Unverkennbar und mit ziemlich niedrigen Temperaturen.
Da wir unsere Zellen, wie die meisten Lithium-Zellen, nicht unter 0°C laden dürfen, besteht immer das Problem, diese zum richtigen Zeitpunkt zu laden.

Bisher haben wir es so gehandhabt, dass wir direkt nach dem Fahren die Ladung begonnen haben. Dasgeht aus dem einfachen Grund, weil die Zellen sich bei der Entladung durch den Stromfluß etwas erwärmen. Das ist nicht sehr viel, reicht aber bei leichten Minusgraden aus, damit die Zellen nicht frieren.

Nun haben wir aber seit einigen Tagen bis zu -13°C im Außenbereich. Besonders bei Kurzfahrten ist damit eine für die Ladung kritische Temperatur überschritten.
Wir haben daher eine Batterieheizung eingebaut.
Nach langer Suche haben wir uns für eine ganz einfache Variante entschieden. Ein einfacher Heizteppich an 230V wurde direkt unter die Zellen gelegt und die Zuleitung nach außen gelegt.

So stecken wir den Heizteppich an, bevor wir laden und alles ist gut. Ein zusätzliches Thermometer zeigt uns die Temperatur bei den Batterien an. Über Nacht hält die Heizmatte die Zellen bei -12°C außen auf +11°C warm.
Somit haben wir kein Problem mehr bei diesen Temperaturen zu laden.